Diese Fotoarbeiten entstanden noch während meiner Ausbildung zur Grafik-Designerin im schuleigenen Fotostudio. Für gewöhnlich benötigt man zum Fotografieren vor allem gutes Licht. Bei diesem Projekt war das anders. Anstelle der Fotoplätze nutzten wir bewusst die Dunkelkammern. Für das „Malen“ mit Licht kann man ganz unterschiedliche Leuchtmittel nutzen. Mir persönlich gefallen die Ergebnisse mit Objekten, die in mehreren Farben leuchten, am besten. Es empfiehlt sich außerdem, zu zweit zusammenzuarbeiten. Auf diese Weise kann ein Part die Kamera bedienen, während der Andere „malt“. Um die Bewegung des Lichts, also das „Gemalte“, vollständig festzuhalten, kommt es auf eine lange Verschlusszeit in den Kameraeinstellungen an.

Ideen und Anregungen

Nach demselben Prinzip habe ich außerdem meinen Neujahrsgruß 2019 gestaltet. Hier habe ich anstelle von künstlichen Lichtquellen thematisch passend eine Wunderkerze verwendet. Beim „Schreiben“ mit Licht ist außerdem zu beachten, dass man zugleich rückwärts und spiegelverkehrt vorgeht. Grund dafür ist, dass die Person mit der Lichtquelle in der Regel gegenüber der Kamera steht. Hierfür sollte man außerdem etwas mehr Zeit einplanen. Bis die Schrift leserlich und optisch ansprechend aussieht, sind einige Versuche nötig. Mehrere übergroße Wunderkerzen haben mir genügend Zeit dazu verschafft. Eine andere Möglichkeit, interessante Ergebnisse zu erzielen, besteht darin, einen Teil der Lichtmalerei mit einem Objekt abzudecken. Dazu eignet sich beispielsweise ein Stück Karton. Dieser lässt sich außerdem einfach auf die gewünschte Form zuschneiden.

Diese Art der Fotografie gefällt mir besonders. Denn sie ist sehr frei, kreativ und spannend. Außerdem überraschen einen die eigenen Ergebnisse oftmals selbst.

Malen mit Licht

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